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04/21/2024

Review: Superfrog (ECS/AGA)

Superfrog (2).jpgDas Jump&Run Superfrog erschien 1994 von Team17 für Amiga 500 und in einer CD32 Fassung, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der AGA Grafikchip tatsächlich genutzt wurde. Ich habe mir die CD 32 Version von Amigaland.de für diesen Test gegönnt. Zur Einführung gibt es erstmal ein mehrminutiges, tolles Intro, das die Handschrift von Eric Schwartz, dem Digi-Cartoon Zeichner trägt: Hier will eine Hexe ihre Finanzprobleme durch einen feigen Überfall auf einen Prinzen lösen, indem sie doch einfach mal eben die Prinzsessin kidnappt und den Prinzen in einen Frosch verwandelt. Soweit läuft auch alles nach Drehbuch, so daß sich der kommende Held erstmal aus der Krötenperspektive betrachten darf. Aber zum Glück existiert da ja noch die Getränkefirma Lucozade, die hier als Sponsor auftritt und dem frischgebackenen Frosch ein Fläschchen ihres Sprüdelwassers kredenzt - woraufhin dieser zum Superfrog mutiert! Die Hochleistungs-Kröte kann nicht nur tierisch gut hüpfen, sondern auch wie der Teufel durch die insgesamt sechs (nochmals in mehrere Unterabschnitte aufgeteilten) Welten rennen, um am Ende schließlich der Hexe den Scheitel zu ziehen.

Superfrog (3).jpgSuperfrog (1).gifDie einzelnen Stages bieten dabel sowohl grafisch als auch spielerisch jede Menge Abwechslung; so verbergen sich in den Wald-, Schloss-, Pyramiden, Zirkus-, Eis- und Abschluß-Regionen z.B. allerlei versteckte Bonusräume und kleine Zwischen-Spiele am Groschengrab, wo man noch mehr Punkte, aber auch die Levelcodes ergattern kann. Das erste Etappenziel lautet, unter Zeitdruck eine bestimmte Zahl von Goldmünzen aufsammeln, damit sich der jeweilige Levelausgang öffnet - so nebenbei greift man sich natürlich auch das ganze Obst, die Juwelen, Zusatzleben, Limoflaschen und was sonst noch rumliegt. Das meiste davon bringt einfach bloß Punkte, es gibt aber auch spezielle Extras wie Tarnkappen, Fröschbeschleuniger, Gummiball-Waffen oder Flügel fur besonders ehrgeizige Höhenfluge. Bei all dem, sollte man energieverschlingende Kontakte mit den einheimischen Bienen, Schnecken, Igeln etc möglichst vermeiden; eine Ausnahme bildet nur der behertzte Sprung auf die Gegner, mit dem diese geplattet werden. Daneben gibt es haufenweise tückische Feuerespucker, Fallturen und Stachel-Abgründe…

Wertung_Superfrog.jpgFazit: Das der Super-Frosch dabei so ungemein Sega-Sonic mäßig zur Sache geht, macht die Steuerungsaufgabe nicht gerade leichter. Dafür ist das Optionsmenu entgegenkommend wie ein Geisterfahrer: Die Anzahl der Froschleben und der Schwierigkeitsgrad sind getrennt einstellbar, außerdem lassen sich hier die Levelcodes eingeben. Dazu ist die Begleitmusik genauso nett und abwechlungsreich wie die gut animierte Grafik, kurzum, die Präsentation befindet sich auf ähnlich hohem Niveau wie das flotte Gameplay und macht(e) aus diesen Frosch, gleich mal dem Sega-Igel ernsthafte Konkurrenz, wo die Zool-Ameise noch knapp scheiterte.

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Admin - 17:30 | Kommentar hinzufügen

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