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27.01.2021

Review: The Kiwi’s Tale (AGA)

Kiwis Tale (2).jpgStory: Kiwis sind eine Vogelart, die in Neuseeland heimisch und außerdem dessen Wappentier sind. Ein neidisch gewordenes Schaf entführt mittels eines Ufos deshalb einige der Kiwis. (LOL) 

The Kiwi’s Tale ist eine Art inoffizieller Nachfolger von The New Zealand Story, in dem ebenfalls ein Kiwi der Held des Spiels war. 

Bewaffnet mit Pfeil und Bogen ziehst du also als Kiwi hüpfend oder mittels dreier Flugzeuge durch die 15 Level von Neuseeland, befreist deine Kameraden und bekämpfst die acht unterschiedlichen Gegnersorten wie eben Schafe und deren Gefolge (Haie, Schnecken, Vögel), wobei es auch zwei Boss Gegner zu besiegen gilt.

Kiwis Tale (1).jpgEin Level ist abgeschlossen, sobald du alle Kiwis befreit hast. Die Berührung eines Gegners ist tödlich, du musst sie also mit Pfeil und Bogen aus dem Weg räumen. Manche Schafe hinterlassen bei ihrer Vernichtung einen Raketenwerfer, den du dann statt dem Bogen verwenden kannst. Des weiteren besitzt du die Fähigkeit, zehn Sekunden unter Wasser zu atmen, allerdings funktionieren dort deine Waffen nicht. Ein Extraleben erhältst du durch einsammeln von 50 Souvenirs oder die im unteren Bildabschnitt angezeigten Buchstaben komplettierst. Steuern lässt sich The Kiwi’s Tale wahlweise per Tastatur oder (CD32) Gamepad wobei hier Zwei Button unterstützt werden. The Kiwi’s Tale kommt grafisch gegenüber dem Vorbild teilweise mit mehr Details und wesentlich größeren Charakteren, bzw. Bildausschnitt daher. In punkto Bildausschnitt macht es Kiwis Tale besser als Wiz - Quest for the Magic Latern. Durch längeres drücken nach unten lässt sich der Bildausschnitt verschieben und man kann so erspähen wohin man springt. Die Level scrollen sauber in 50Hz multidirektional. Die Sound & FX sind solide und es gibt in der CD 32 Version 1.1 jetzt gar einige gut gemachte Musik, welche dieses relativ witzige Jump& Run unterstützen.

wertung_The Kiwis Tale.jpgFazit: Obgleich man es hier mit einem eher witzigen und teilweise kindlichen Spiel zu tun hat, ist der Schwierigkeitsgrad gehoben (das Spiel wird ziemlich hektisch durch Dauerspawn der Gegner). Den insgesamt überdurchschnittlichen netten Eindruck des Spiels trüben dann noch lediglich die etwas magere optische Abwechslung und die geringe Größe der Levels, sowie die Zurücksetzpunkte nach einem Verlust des Lebens. Im übrigen soll es gar ein verstecktes B-Spiel im Spiel geben, habe ich aber bisher nicht entdeckt. Das Spiel startet auch auf Non AGA Systemen die über 2 MB Chip Ram verfügen. The Kiwi’s Tale ist kostenlos und sollte ein jeder Jump&Run Fan mal ausprobiert haben - gerne mehr solcher Umsetzungen lieber Earok.

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Admin - 15:59 | Kommentar hinzufügen