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04.09.2020

Review: Starquake

STARQUAKE.jpgStarquake ist ein Arcade-Actionadventure welches u.a für den C64 erschienen war und 2018 für den Amiga aus der Homebrew Scene umgesetzt wurde. Eine käuflich zu erwerbende Boxed und Sammler Edition mit diversen Gimmicks gibt es bei diversen Retro Spiele Händlern zu erwerben

Story: Schon wieder sieht sich das Universum einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt. Die Gesetze der Physik fröhlich ignorierend ist ein höchst instabiler Planet aus einem Schwarzen Loch entsprungen und droht nun, durch seinen Kollaps eine Kettenreaktion auszulösen, die die gesamte Galaxis vernichten wird. Nur wenn die Einzelteile des Planetenkerns wieder zusammenfügt werden, kann verhindert werden, dass diese Katastrophe eintritt. Sämtliche Helden, die für eine solche Rettungsaktion in Frage kämen, haben bereits vorsorglich das Weite gesucht, so dass nur ein Kandidat übrig bleibt, der zwar nicht gerade über einen herausragenden Intellekt, jedoch über umso mehr Enthusiasmus verfügt, sein Name: BLOB.

starquake (2).jpgAls erste Amtshandlung als Retter des Universums legt “Blob” mit seinem Raumschiff zunächst eine 1A Bruchlandung auf der Planetenoberfläche hin. Weiterhin muss er erkennen, dass die Bewohner des Planeten sich von seiner ehrbaren Mission gänzlich unberührt zeigen und ihn voller Undank attackieren. Dies und die Tatsache, dass der Planet ein riesiges Labyrinth aus miteinander verbundenen Höhlen darstellt, machen seinen Auftrag nicht gerade einfacher. Blob ist ausgestattet mit vier Leben, begrenzter Munition und der Möglichkeit bis zu vier Gegenstände mitzuführen. Weiterhin kann er, solange er zu Fuß unterwegs ist, eine begrenzte Anzahl künstlicher Brücken erschaffen, die es ihm ermöglichen, schwer zugängliche Positionen zu erreichen. Allerdings halten diese Brücken nur ein paar Sekunden und lösen sich daraufhin in Luft auf. Um eine Brücke zu erschaffen, wird der Joystick nach unten bewegt. Blob hat genügend Material, um sich insgesamt bis zu drei Bildschirme nach oben vorarbeiten zu können.

STARQUAKE1.gifDie Hintergründe und Sprites sind ganz nett gestaltet, obgleich sie ihren Ursprung für ein 8 - Bit System gezeichnet worden zu sein, nicht verstecken können. Allerlei seltsames Gewächs, Ranken und andere Verzierungen erfreuen dennoch das Auge und jeder Abschnitt des Planeten hat einen eigenen Stil, was für Abwechslung sorgt. Der Sound ist ebenfalls ok, klingt aber eher nach Spectrum FX, anstatt Amiga. Die mitreißende Auftakt Musik allerdings, könnte problemlos von Jean-Michel Jarre stammen, so richtig “schön schnulzig”. Dazu kommen diverse Jingles für den Startup-Screen und die Highscoretabelle. Spielerisch wird Blob in jedem Abschnitt von einer endlichen Anzahl von Aliens attackiert, die sich zufällig durch die Gegend bewegen und ihm bei Kontakt Lebensenergie abziehen. Mithilfe seines Lasers kann er sich ihrer erwehren, verbraucht dabei jedoch Munition. Sowohl Energie als auch Munition und neue Brücken kann Blob einsammeln, indem er einen der zahlreichen Bonusgegenstände berührt. Welche Teile hierzu benötigt werden, wird vor jedem Spiel neu ausgelost und die Gegenstände an zufälligen Positionen verteilt. Blob muss daher zunächst einen Abstecher zum Kern des Planeten machen, um Informationen zu erhalten, welche Teile benötigt werden. Wurde einer der gesuchten Gegenstände gefunden, so kann Blob ihn - so er zu Fuß unterwegs ist - aufnehmen, indem er sich auf ihn stellt und der Stick nach oben bewegt wird. Der Gegenstand erscheint dann im Inventory oben rechts. Bis zu vier Gegenstände können auf diese Weise aufgenommen werden. Wird ein fünfter Gegenstand eingesammelt, wird dafür ein Gegenstand wieder abgelegt.

wertung_STARQUAKE.pngFazit: Starquake macht nach einiger Einspielzeit aufgrund seiner Jump&Run, Puzzle Adventure Mischung schon Laune. Grafik, Sound und Gameplay sind ok, wobei die Grafik sich beispielsweise gegenüber der C64 Version deutlich verbessert hat. Technisch (Grafik & Sound) wird das 16 Bit System Amiga aber insgesamt dennoch reichlich unterfordert, fordert aber dennoch eine Turbokarte im A500 oder gleich ein Amiga 1200, ansonsten gibt es einige “Slow Downs in den FPS” bei hohem Feind aufkommen.

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Admin - 20:20 | Kommentar hinzufügen

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