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29.06.2020

Review: Fred’s Journey

FredsJourney (2).jpgDer Protagonist “Fred” hatte Mitte der Neunziger Jahre auf dem C64 u.a. in der Fred’s Back-Serie diverse Jump’n-Run-Abenteuer zu bestehen. Retroguru hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem ursprünglichen Programmierer und Grafiker Hans Sommer die beiden ersten Teile der Serie unter dem Titel “Fred’s Journey” vereint und auf den Amiga portiert.

In dem Jump & Run bzw. Jump & Shoot Fred’s Journey übernehmen wir den amorphen Blob mit den großen Kulleraugen incl. “coolem” Cap und begeben uns auf die Jagd nach Diamanten. Fred’s Journey greift dabei auf Elemente von Giana Sisters und Wonder Boy zurück und verbindet beide Spiele miteinander, so das ein Spiel dabei heraus kommt, welches ein wenig überlegtes vorgehen erfordert.

Die Serie „Fred“ auf dem C64 wurde übrigens nur über eine Reihe deutscher Magazine wie der C64′er (von Markt & Technik) vertrieben. Daher hat die Serie, zumindest außerhalb Deutschlands vielleicht keinen so großen Bekanntheitsgrad.

FredsJourney (1).jpgDas Ziel in Fred’s Journey ist ganz einfach dasselbe wie in den C64er Vorlagen: Sammle alle Edelsteine in jedem Level, ein pfeifen ertönt und fluchs geht es über die diversen Plattformen in Richtung Ausgangsschild, ins nächste Level. Dabei steht man etwas unter Zeitdruck, da Freds Score Energie abläuft. Das sammeln von Früchten stellt die Vitalität von Fred wieder her. Auf verschiedene Monster wie u.a Pilze und Kraken muss man achten wenn man zwischen den Plattformen umher springt, eine Berührung der ständig neu auftauchenden Gegner führt zum Verlust eines der Leben. 

Glücklicherweise kann Fred schießen, vorausgesetzt, er findet das entsprechende Power-Up. Dafür muss Fred ähnlich wie in Mario (Nintendo) braune Blöcke mit dem Kopf anspringen. Je öfter man das Waffen Upgrade einsammelt je Stärker wird der “Feuerball” der nach Verlust eines der Leben dann auch nur wieder geringfügig kleiner wird. Gelegentlich versteckt sich sogar ein zusätzliches Leben in diesen braunen Blöcken. Graue Steinblöcke sollten dann zebröselt werden, wenn Sie schlicht im Wege stehen.

wertung_FredJourney.pngFazit: Überdurchschnittlich nettes Jump & Run in welchem man überlegt vorgehen muss um die richtigen Plattformen zu wählen, auf welche man springt um die begehrten Diamanten zu sammeln. Die Grafik ist bunt die Musik und FX unterstreichen diese gut. Die präzise Steuerung von Fred reiht sich in das nette Spielgefühl ein. Die Level sind allerdings allesamt nicht relativ groß und ähneln sich allesamt doch bis auf den Aufbau der Plattformen sehr.  Auch die Gegner sind nicht gerade vielseitig. Ohne Waffen Upgrade wird man bei den sehr schnell wieder neu auftauchenden Gegnern nicht weit kommen. Fred’s Journey ist für alle Amiga mit mindestens 1 MB Ram völlig kostenlos! Update: Mittlerweile gibt es das Spiel auch für Sammler in einer Box Edition für 15,- €uro hier.

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Admin - 19:40 | Kommentar hinzufügen

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