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14.06.2020

Review: Bridge Strike

Bridge Strike (2).jpgBridge Strike ist ein noch recht neuer River Raid Klon für alle Amiga mit 2 MB Ram und 14 MhZ von R3D, welche das Spiel übrigens auch auf Android Handy veröffentlicht haben (zu finden im Googel Play Store). 

Story: In einem fernen, weit entfernten Land scheint der langjährige Frieden zu Ende zu gehen. Geheimdienste berichten, das großes Kriegmaterial vom Feind entlang der Grenze aufmarschiert. Als Pilot der der eigenen Flugstreitkräfte haben wir den Grenzfluss von Feinden zu säubern.

Nach einer nett animierten Einführung die uns eben diese Story erzählt, geht es auch schon mitten ins Spielgeschehen. Was wir als erstes erblicken ist das klassische River Raid in frischer Retro Optik die mit netten Animationen daherkommt. Unterhalb des Bildschirms finden wir eine Score Anzeige nebst den zur Verfügung stehenden Leben und die wichtige “Fuel Anzeige”.

BridgeStrike3.jpgDie “Fuel Anzeige” ist deshalb wichtig, weil wir stets unseren Kampfjet auftanken müssen, welches wir damit bewerkstelligen, indem wir die Geschwindigkeit reduzieren und direkt über den dafür zuständigen Flugzeugträger fliegen. Natürlich wäre dies nur eine ziemlich ruhige Patrouille ohne Feinde. Deshalb schickt der Feind uns nicht nur diverse Kampfschiffe und Panzer (zu Land), sondern auch mal einen mehr oder minder beeindruckenden Bomber entgegen. Brücken zerstören wir, damit Sie der Feind nicht mehr mit Panzern nutzen kann, aber vor allem auch weil diese als Checkpoint dienen und wir ohnehin nicht durch,- oder drüber weg fliegen können. Das Ziel des Spiels ist es also hauptsächlich, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, indem die verschiedene Objekte auf dem Bildschirm mittels unserer nicht aufrüstbaren Waffen, bestehend aus (einen unendlichen Vorrat an) Raketen zerstört werden. Es dauert eine Weile, bis man sich an die Steuerung von Bridge Strike gewöhnt hat, und das Timing von Geschwindigkeit erhöhen und verringern bei gleichzeitigem schießen verinnerlicht hat. Apropo schießen, “Friendly Fire” ist stets aktiviert, d.h man sollte tunlichst vermeiden die dringend benötigen Tankschiffe in Form der Flugzeugträger abzuschießen.

Die nette 16-Bit-Grafik ist nicht ganz das was der Amiga zu leisten vermag, sieht aber wie bereits schon angerissen nicht schlecht aus und kommt sogar mit einem Wetterwechsel daher, so das z.B plötzlich ein Gewitter aufziehen kann, der Bildschirm sich etwas abdunkelt, Gewitterwolken mit Blitzen zu umfliegen sind, und wir nette Animationen auf dem “River” erblicken dürfen. Soundtechnisch reißt Bridge Strike sich keinen Flügel ab. Aber es ist stets solide was es an FX und Musik zu hören gibt.

wertungBRIDGESTRIKE.pngFazit: Alles in allem ist Bridge Strike ein netter Arcade-Action Spaß, der auf Originalen Amigas und laden von Diskette etwas langsam lädt. Insbesondere nach Verlust der drei Leben und dem Eintragen der Highscore stören diese langen Ladezeiten. Abhilfe schafft hier natürlich die Installation auf Festplatte. Schade ist auch, das die Amiga Version nicht die Kampagne wie die Android Version aufweist, in welcher man direkte Missionen, wie etwa “Zerstören Sie alle Brücken - nichts anderes” absolvieren kann. Allerdings stört in der Amiga Version keine lästige Werbung mehr, für welche man dann aber auch rund 15,- Euro berappen muss. Wer einfach nur ein netten River Raid Klon ohne nettes Intro und etwas “schmalerer Grafik” auf dem Amiga sucht, welches aber völlig kostenlos ist, dem empfehle ich River Raid Reloaded mal zu probieren. Alle Sammler werden mit Bridge Strike in Original Verpackung inklusiver diverser Gimmicks und dem netten Spiel zufrieden gestellt.

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Admin - 15:21 | Kommentar hinzufügen

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