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29.07.2020

Review: Arachnophobia

Arachnophobia (1).jpgArachnophobia ist eine Filmversoftung aus dem Jahr 1991 für alle Amiga. Das Spiel aus dem Hause Disney bzw. Titus Software kommt auf zwei Disketten daher. 

Mit dem gleichnamigen Horrorstreifen von Steven Spielberg hat das Spiel bis auf das Thema des Spinnen zermatschen aber eher wenig gemein!

Im Spiel übernimmt man einen professionellen Kammerjäger. Als solcher erfahren wir zunächst aus einem ellenglangen Vorspann, daß eine amerikanische Kleinstadt von ganzen Horden übelster Killerspinnen heimgesucht wird.

Da das ja unser Spezialgebiet ist - nichts wie hin und immer feste mit den Gummistiefeln auf den bissigen Biestern rumgetrappelt! Daneben kommt noch begrenztes Insektenspray zum Einsatz und als Extrawaffe sorgt ein Flammenwerfer oder eine Bombe für Röstspinnen im eigenen Saft.

Arachnophobia (2).jpgDer Killerspinnen-Killer wird von links nach rechts durch die befallenen Räume von Familienhäusern oder Supermärkten gesteuert, dabei geht es treppauf und treppab, oder mal in einen der Hintergärten und wenn man mit einer Location fertig ist (alle Nester müssen gefunden und beseitigt werden), kommt die nächste dran. Macht man seinen Job dabei gut und fleißig und säubert ganze Stadtteile, macht man dabei Schlagzeilen und mit jeder vernichteten Spider erhöht sich die erreichte Score.

Natürlich wehren sich die mal mehr mal weniger großen Viecher, manchmal tun sie das leider so, daß man kaum noch entsprechend darauf reagieren kann, dann verliert man an Lebensenergie dargestellt am unteren Bildschirm, ist diese aufgebraucht ist das Spiel beendet, um das zu vermeiden findet man hier und da Medi Packs. Die Grafiken sind dabei wirklich gut und Detailreich gezeichnet worden, die Soundeffekte gehen auch in Ordnung, gibt es doch sogar ein wenig Sprachausgabe. Leider gibt es aber keine Begleitmusik während des Spiels. Die Handhabung des Kammerjägers ist durchweg präzise, aber man wünscht sich doch an der ein oder anderen Stelle, er würde etwas flotter laufen. 

wertung_Arachnophobia.jpgFazit: Mit Arachnophobia einmal Kammerjäger sein, das ist anfangs recht spaßig, aber auf Dauer bietet das Spiel dann doch zu wenig Abwechslung. Der später hohe Schwierigkeitsgrad ist nicht jedermanns Sache und man verliert bald die Lust am Spinnen töten. Allerdings scheint das Spiel bis heute eine gewisse Fanbase zu haben, anders erklärt sich mir der Umstand nicht, das es über Kaffeetasse bis T-Shirt noch Merchandising Artikel zu diesem durchschnittlichen >Spiel< (nicht dem Film), zu kaufen gibt.

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Admin - 14:37 | Kommentar hinzufügen

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