16.12.2021

Review: Tales of Gorluth III

tales0.jpgNun ist es endlich da, Tales of Gorluth III das “Zelda Like” Action Adventure, in der Backbone Variante (eine Version die unter der Scorpion Engine erstellt wird, werden Vorbesteller wohl noch kostenlos nachträglich erhalten). ToG III ist der finale dritte Teil des Zelda ähnlichen Action Adventures von AmiWorx. 

Ein Amiga 500 mit 2MB Ram (bisl Fast Ram) und 030er Turbokarte sowie CD Laufwerk oder Amiga CD 32 (AGA Chip wird nicht genutzt) soll hier genügen, den krönenden Abschluss einer bis dato eher durchschnittlichen Spielreihe zu verschaffen. Gelungen? Die Story (wahlweise in deutsch oder englisch) entfaltet sich nur langsam in 8 Kapiteln, anfangs stapft man mit Schwert und Schild bewaffnet durch einen Wald, auf dem Wege zu Illias dem Großvater. 

tales7.jpgEine mysteriöse Stimme warnt vor dem aufziehenden Bösen. Hier erwarten uns dann auch schon die ersten Gegner, begleitet von netter Musik, in Form von wabernden Wurm Gestalten, die mit gekonnten Hieben des Schwerts ausgeschaltet werden.

Und schon hier fallen dem erfahrenen ToG Spieler die
 Verbesserungen zu den Vorgängern deutlich auf. Die Grafik wirkt zu allen Zeiten recht detailliert und farbenfroh. Endlich schießt man nicht mehr mit dem Schwert, sondern erkennt gelungene Hieb Animationen. Am unteren Bildschirmrand werden die Gesundheitsanzeige, die verfügbaren Leben und die gemeuchelte Anzahl von Gegnern angezeigt.

Tales 6.jpgAngekommen in Großvaters Haus, erfährt man nach kurzen Plausch, das selbiger für einige Tage hinfort gehen wird müssen. Unser Held wacht über Haus und Hof, doch schon in der ersten Nacht plagen unserem Helden weitere Alpträume.

Da Großvater Illias nicht wieder auftaucht, ziehen wir erneut los - in eine Welt, die mit diesmal, einigen logischen Rätseln, leider nicht ganz so vielen unterschiedlichen Feinden - darunter die obligatorischen Spinnen und Goblins, sowie Boss Fights - einigen NPCs und fiesen Fallen, gespickt wurde. Die Welt von Gorluth (Dörfer, Wald und Wiesen sowie Gebirgszüge) überfliegen wir später mit einem “Adler” um schneller von Dungeon zu Dungeon, bzw. von Ort zu Ort zu reisen (klasse Idee).

wertung_Tales Of Gorluth III.jpgFazit: Der Bildwechsel der einzelnen Areale, und das Scrolling ist nach wie vor, Backbone bedingt, eher mäßig - je mehr Power unter der Amiga Haube je besser wird es natürlich beim Scrolling. Schön wäre eine zu jeder Zeit mögliche Speicherfunktion gewesen, immerhin kann man jedes freigeschaltete Kapitel sofort anwählen und das Game pausieren. Die Sound/FX sind gut gelungen. Auch bei der Grafik mit ihren teils wirklich netten Animationen wissen zu gefallen. Alles in allem bekommt man mit Tog III endlich ein vernünftig und mittels CD 32 Pad gut steuerbares Action Adventure, was zwar nicht an die Klasse von Referenz Titeln wie Speris Legacy heranreicht, aber die Vorgänger (die ich wie folgt kurz umrissen so werten würde ToG I - 45%, ToG II 61%) um längen schlägt! Die Spielzeit dürfte so um die 3 - 5 Stunden liegen, welche den Weihnachtsabend am Amiga versüßen kann. Der Preis mit rund 29,-Euronen (für ein CD Jewelcase Spiel in dem zwar die Vorgänger des Spiels mit auf CD gebrannt wurden - aber jegliche Gimmicks fehlen) ist recht hoch angesetzt .

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Admin - 17:44 | 1 Kommentar