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22.08.2021

Review: Last Action Hero

last_action_hero.jpgLast Action Hero erzählt die Story eines kleinen Jungen, der für sein Leben gern Actionfilme sieht. Speziell der personifizierte Held Jack Slater (gespielt von Arnold Schwarzenegger), ein Polizist in LA, hat es Danny, so der Name des Sprösslings, besonders angetan. Als Danny mal wieder das Kino besucht, um sich Jack Slater 4 rein zu ziehen, bekommt er vom Kartenverkäufer eine magische Karte, die während des Films zu glühen beginnt und den kleinen Helden direkt in den Film einspeist. Als er dort auf sein Idol trifft, erklärt er ihm, dass es sich bei der Actionfilmwelt nur um eine Illusion handelt und nicht um das wahre Leben. Slater zweifelt an dieser Behauptung, doch als sein größter Erzfeind Ripper die Karte an sich reißt und das komplette Filmgeschehen in die reale Welt verlagert wird, wird ihm der Ernst der Lage klar. In der echten Welt besitzt Slater keinerlei Superkräfte und muss sich nun mittels physischen und psychischen Kräften den Kampf gegen Ripper und dessen Gefolgschaft stellen. Vor Spielbeginn bekommen wir ein paar Infos zu den jeweiligen Hauptpersonen wie Jack, Ripper, Danny oder auch dessen Schwester Whitney, die speziell in Karate ihre Stärken hat.

last_action_hero (2).pngDas Spielprinzip von Last Action Hero welches auf jedem Amiga mit 1 MB Ram läuft, ist wie in einem Beat em Up ala Final Fight sich zumeist mit Händen und Füßen der (nicht gerade vielseitigen) Gegner zu erwehren. So laufen wir stur von links nach rechts, bewegen uns dabei frei im Raum, und durchqueren zahlreiche raue Straßenzüge, Büroräume oder auch das Kino, in das Danny stets ging um die Jack Slater Filme zu schauen. Neben Faustschlägen und Fußtritten, setzt Slater auch bei gekonnter Stickabfrage seinen Kopf ein, allerdings nur um Kopfnüsse zu erteilen. Des Weiteren beherrscht er eine Art Rückwärtssalto, bei dem er den Gegner mit dem Fuß in Gesichtshöhe trifft. Die obligatorischen Endgegner, die stets am Ende der insgesamt fünf Levels erscheinen und in Form von Oberfiesling Ripper oder dessen Kompagnon Benedict ergeben, sind natürlich ebenso mit von der Partie, wie einige Goodies, die unseren angeschlagenen Gesundheitszustand wiederherstellen.

wertung_Last Action Hero.jpgFazit: Den meisten Wertungen im Internet zu diesem Spiel kann ich mich nicht anschließen. Man bekommt es grundsätzlich mit einem Grafisch und spielerisch sogar recht soliden Beat em Up zu tun. Allerdings, trotz drei verschiedener Schwierigkeitsgrade, von denen schon der leichteste sich als teilweise unfair erweist, zerren doch arg am Spielspaß. Die Möglichkeit mit bis zu fünf Leben und mit Credits bereits absolvierte Level neu zu starten, retten das Spiel, es nicht übertrieben als Gurke bezeichnen müssen. Aber es reicht, um aus einem möglichen “70% Fun Game” nur derer 55% abzugeben. Schade!

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Admin - 17:10 | Kommentar hinzufügen

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