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10.08.2020

Review: Hydra Castle Labyrinth

Hydra Castle Labyrinth (1).jpgHydra Castle Labyrinth ist ein Hack and Slay Abenteuer,- und Freeware Spiel, welches für Amigas mit Vampire (68080) Turbokarten vom PC (von ArtiGames) portiert wurde, und mag man den Videos glauben, nicht wesentlich langsamer läuft als die (logisch) identische PC Version. Als ich das Spiel startete, viel mir als erstes der Soundtrack auf, eine wahnsinnig optimistische Musik, die auch durch das Spiel begleitet.

Nun den, natürlich startet alles mit den obligatorischen Option Screen, ein Intro gab es nicht, weshalb ich über die Story an sich nicht viel zu schreiben vermag.

Ab ins Spiel erblicken wir unseren “knudeligen” Ritter mit einem riesigen Helm (hör auf, im Rücken zu kichern), welcher fortan die verschiedensten Feinde (anfangs) mittels Schwerthieb beseitigen wird. Irgendwie gilt es dabei aus dem Kerker zu entkommen, in dem unserer tapferer Ritter eingesperrt worden ist. Wir durchwandern also das “Hydra Castle Labyrinth” springend oder mal an Leitern kletternd Screenweise mal nach oben oder untern, oder von links nach rechts. Dabei gehts mal über Lava hinweg oder diverse Fallen und besagte Gegner (Fledermäuse, Monster, Dunkle Ritter) machen einem das Leben schwer. Kassiert der tapfere Ritter Treffer, neigt sich die Hp Leiste dem Tode entgegen, wären da nicht Herzen welche diese auch wieder anfüllt. Zu sammeln gibts darüber hinaus auch andere Waffen, wie zum Bleistift eine Armbrust (Fernwaffe) welche später gegen größere Feinde durchaus von Nöten sein werden.

Hydra Castle Labyrinth (2).jpgDie Grafik und das Gameplay erinnern daran, wie großartig die Blütezeit der 16-Bit-Plattform-Abenteuerspiele war. Es gibt einige gut durchdachte Ecken im Leveldesign, sowie nette grafische Effekte (Feuer, Schatten) und Animationen. Ich mag besonders die kleine Staubwolke, die aufgewirbelt wird, wenn unser Held aus großer Höhe fällt, und die rosa Blasen, die von dem Charakter aufsteigen, wenn er durch Gas vergiftet wurde (die HP Leiste neigt sich dem Ende bis man ein entsprechendes Gegenmittel aufnimmt).

Leider ist das Hydra Castle gar nicht mal so groß. Dennoch gibt es aber genug herausforderndes Gameplay (die Unfähigkeit von Leitern zu springen, nervte mich dann aber doch) und viel zu erblicken und erkunden. Das Spiel läuft insgesamt sehr reibungslos, auch wen merkwürdigerweise nicht jedes Joypad erkannt wurde und man dann gezwungen ist auf die Tastatur auszuweichen.

wertung_Hydra.pngFazit: Hydra Castle Labyrinth ist nicht ohne Mängel, aber die Vorteile des Spiels überwiegen die Nachteile. Darüber hinaus ist Hydra Castle Labyrinth, Freeware auf dem PC. Schön das es dieses Plattform-Abenteuerspiel auch auf den Amiga geschafft hat, wobei natürlich die Hardware Voraussetzung mit einer Vampire ziemlich hoch ist. So ist es halt nun mal. Da das Spiel nicht nativ für den Amiga programmiert wurde, ist es aber auch keine Überraschung.

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Admin - 19:44 | Kommentar hinzufügen

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