31.01.2022

Review: Green Beret

GreenBeret.jpgDer Arcade Klassiker Green Beret ist für den Amiga (1 MB Ram), Dank Dante Mendes, kostenlos umgesetzt worden. Ein US-Elitesoldat nimmt es hier mit einer kompletten feindlichen Armee auf, um Kriegsgefangene zu befreien. Das Spielprinzip von Green Beret ist in etwa genauso originell, wie die Story. Es handelt sich um ein typisches „Hack’n'Slash“ - Spiel, in dem man versucht, den jeweils rechts liegenden Ausgang der Levels zu erreichen, wo ein Endkampf wartet.

Im Arcade Automaten Original der 1980er geht es darum, vier Geiseln aus den Händen des Feindes zu befreien, während auf der damaligen NES Portierung die “Geheimwaffe” des Feindes zerstört werden musste. Am Amiga hat man sich scheinbar die Arcade Version zum Vorbild genommen.

Green Beret (2).jpgMit nur einem Messer bewaffnet  muss der „Held“ die bis an die Zähne bewaffneten (Schusswaffen, Granaten und alles sonstige Denkbare) und kampftechnisch bestens ausgebildeten (die Karatetypen erweisen sich als besonders gefährlich) Gegner antreten. Die Gegner nutzen nebenbei noch solche Nettigkeiten wie Helikopter und Fallschirme und auch ein Rudel Wachhunde loszulassen gehört zu den Spezialitäten. Als Waffe konnte man auf dem Automaten, so auch in der Amiga Portierung, unter anderem einen Flammenwerfer finden, mit dem man gleich mehrere Feinde schön knusprig toasten konnte um die Highscore zu knacken und natürlich die eigenen 4 Leben zu verteidigen. Nintendo schien das knusprig brutzeln der Gegner damals zu heftig für ihre NES. Konami (Urheber des Spiels) musste den Flammenwerfer komplett entfernen. Nach vier Levels hat man gewonnen. Oder auch nicht - man hat nur die ersten Gefangenen befreit, heißt es, und schon beginnt das Spiel wieder von vorne. Doch keine Angst, soweit kommt man ohne zu Schummeln meist wohl eh nicht. Eine Trainer Version wird auch zum Download angeboten. Update 04.02.2022: Der bisher separat verfügbaren Trainer Version ist einer Update Version gewichen - hier wird gleichwohl das Gameplay vereinfacht und es wurde neue Musik hinzugefügt - weitere Updates möglich -am eigentlichen Spielinhalt dürfte sich freilich wenig ändern.

wertung_Green Beret.jpgFazit: Was Green Beret auszeichnet, sind die netten Grafiken und die flüssigen Animationen, trotz winziger Sprites. Selbst in Situationen, in denen sehr viele Sprites gleichzeitig auf dem Bildschirm sind, wird es niemals langsam oder ruckelig. Die Musik ist dabei sehr nett - die FX etwas kratzig, die Spielbarkeit mit Zwei Button Unterstützung fürs springen, stechen und schießen durchaus in Ordnung. Alles in Allem ist das Spiel nichts Besonderes, aber die gelungene Umsetzung stellt für Fans dieser Art Spiele auch heute noch eine Herausforderung, die sicherlich für einige Zeit unterhalten kann.

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Admin - 14:07 | Kommentar hinzufügen